Produktbeschreibung
Thomas Hartung schreibt nicht gegen den Zeitgeist, sondern gegen dessen Vormacht. Er seziert die Symptome einer Republik im Umbruch: eine Demokratie, die nicht mehr verteidigt, sondern kuratiert wird; ein Staat, der den Bürger nicht mehr souverän, sondern mit moralischer Sprachkultur gefügig machen will. Die Texte sind gegen eine Justiz mit doppelten Standards, Faschismusfantasie und eine Bildungspolitik, die sich selbst demontiert, als ihre Wurzeln zu verteidigen und Begriffe wie „Vielfalt“, „Respekt“ oder „Demokratie“ in ein Korsett ideologischer Homogenität presst.
254 Seiten, kartoniert